Solidaritätsjugend Karlsruhe - AMEJ-Soli-Zenrum in Rabat

Marokko und Deutschland

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Danksagung
Marokko AG
Erwin Ruf
Medersbuckel 4
76228 Karlsruhe
Tel.+ Fax: 0721-9473900
An die Spenderinnen und Spender Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde ! Im vergangenen Jahr ging von Ihnen/Dir eine Spende ein, zugunsten unseres Marokko-Projektes „Schaffung eines Zentrums für Mädchen in gefährdeter Situation“. Hierfür bedanken wir uns sehr herzlich und übersenden beiliegend die Spendenquittung für das Finanzamt. Wir möchten nun diese Zeilen nutzen, um über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren und dabei auch etwas über die doch relativ lange Vorbereitung zur Verwirklichung des Zentrums in Rabat sagen. Wir hatten die Idee zu einem Projekt bereits vor über 2 Jahren mit unserer langjährigen marokkanischen Partnerorganisation AMEJ (Association Marocaine pour l’Éducation de la Jeunesse) angeregt. In den darauf folgenden Monaten besprachen wir dann mit AMEJ intensiv die soziale Situation in Rabat und in Marokko, und darauf aufbauend die Konzeption für ein solches gemeinsames Projekt. Wir gaben ihm den Namen „Schaffung eines Zentrums für Mädchen in gefährdeter Situation“. Parallel nahmen wir Verbindung mit unserem BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammen-arbeit und Entwicklung) auf und ließen von der zuständigen Beratungsstelle „BENGO“ unsere Konzeption in Bezug auf die Realisierung mit Hilfe des BMZ prüfen. Die Zielgruppe und die Zielsetzung des Projektes sind im wesentlichen die folgenden: Die Zielgruppe des Projektes sind Mädchen und junge Frauen im Alter von 7 - 16 Jahren, die aus sozial und ökonomisch benachteiligten Familien stammen und unter Armut, Analphabetismus und Ignoranz leiden. Sie leben in sozialen Brennpunkten der Stadt Rabat und sind akut bedroht, in Vagabundismus, Prostitution oder andere Varianten der Kriminalität abzurutschen. Das Ziel des Projektes liegt auf Beratung, Orientierung und gezielter Prävention für von Delinquenz bedrohte Mädchen und junge Frauen. Den Mädchen sollen längerfristig positive Zukunftsperspektiven eröffnet werden. Vordringliche Ziele der pädagogischen Arbeit sind: Entwicklung einer eigenständigen Identität und Persönlichkeit, Förderung des Sozialverhaltens, Kennenlernen einer sinnstiftenden Freizeit-gestaltung, Hilfestellung und Unterstützung beim schulischen und beim beruflichen Werdegang, sowie bei der Integration in den Arbeitsmarkt. In Zusammenarbeit mit „BENGO“ konkretisierten wir unser Projekt, bis es Anfang Oktober 2001 schließ-lich „reif“ zur Vorlage beim BMZ war. Anfang Dezember ging dann vom BMZ zunächst die telefonische Zustimmung zum Projekt und dann Anfang Januar 2002 auch der offizielle Bewilligungsbescheid ein. Im Moment erstellen wir gerade eine Projektvereinbarung mit AMEJ, die die Voraussetzung für die Aus-zahlung des BMZ-Zuschusses in Höhe von 76.694.-EURO ist. Zusammen mit unserem Anteil und dem von AMEJ (je 12.782.-EURO) wird dann das für das Projekt erforderliche Gebäude (ca. 310 m² nutzbare Fläche) gekauft und eingerichtet werden können.
Soweit unsere Informationen. Abschließend möchten wir uns besonders bei der „Aktion Partnerschaft Dritte Welt e.V.“ bedanken, ohne deren Mitarbeit und Unterstützung das Projekt in dieser Form nicht hätte realisiert werden können. Mit freundlichen Grüßen